Wenn du gerade einen Sohn in der Pubertät hast, dann kennst du diesen Moment: Du schaust ihn an und denkst dir „Wer ist dieser Mensch – und wohin ist mein Kind verschwunden?“.
Und während du innerlich versuchst, ruhig zu bleiben, passiert draußen eine Realität, die viele Eltern unterschätzen: Jungen stehen an einer enorm wichtigen Schwelle – jene in die Welt der Erwachsenen, der Welt der Männer, der Männlichkeit – mit allem, was dazu gehört.
Irgendwann kommt bei jedem Jungen die Zeit, in der er in die Übergangsphase vom Jungen zum Mann kommt. Dann beginnt sich nicht nur sein Körper zu verändern, auch mental tut sich enorm viel.
In den unendlichen Weiten der menschlichen Erfahrung gleicht das Leben einem Buch – einem umfangreichen, facettenreichen Roman, in dem jedes Jahr ein neues Kapitel darstellt. Dieses Buch ist gefüllt mit Geschichten, Charakteren und Wendungen, die unser Dasein prägen.
Initiationsrituale zum Erwachsenwerden sind in der indigenen Kultur fest verankert. In unserer westlichen Gesellschaft eher nicht. Leider. Gedanken einer Mutter zur „Solozeit“ ihres Sohnes im Rahmen des Initiationsprogramms „The Circle“ von Männers.
In der Pubertät durchlaufen Jungen viele Veränderungen, einschließlich der Entwicklung ihres Gehirns. Das Gehirn eines Jungen durchläuft während der Pubertät eine Phase intensiver Reorganisation und Reifung, die Auswirkungen auf ihre emotionalen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten hat.